



Während Du eine
Träne wegwischtest, winselte
ich leise, um Dir zu sagen,
ich bins ich habe Dich nicht
verlassen.
Ich bin wohlauf, es geht mir
gut und ich bin hier.
Heute morgen beim Frühstück,
da war ich ganz nah bei Dir
und ich sah Dich den Tee
einschenken, während Du daran
dachtest, wie oft früher Deine
Hände zu mir heruntergewandert
sind.
Ich war heute mit Dir beim
Einkaufen Deine Arme taten weh
vom Tragen. Ich sehnte mich
danach Dir dabei zu helfen und
wünschte, ich hätte mehr tun
können.
Heute war ich auch mit Dir an
meinem Grab, welches Du mit so
viel Liebe pflegst. Aber
glaube mir, ich bin nicht
dort.
Ich ging mit Dir nach Hause,
Du suchtest den Schlüssel, ich
berührte Dich mit meiner Pfote
und sagte lächelnd: Ich bin’s.
Du sahst so müde aus, als Du
Dich in den Sessel sinken
ließest. Ich versuchte mit
aller Macht, Dich zu spüren zu
lassen, daß ich bei Dir bin.

Ich kann Dir jeden Tag so nahe
sein, um mit Gewissheit sagen
zu können, ich bin nie fort
gegangen.
Du hast ganz ruhig in Deinem
Sessel gesessen, dann hast Du
gelächelt und ich glaube Du
wusstest- in der Stille des
Abends, saß ich ganz in Deiner
Nähe war.
Der Tag ist vorbei, ich lächle
und seh Dich gähnen und ich
sage zu Dir:
Gute Nacht und
Gott schütze Dich, ich seh
Dich Morgen Früh.
Und wenn für Dich die Zeit
gekommen ist den Fluss, der
uns beide trennte zu
überqueren, werde ich zu Dir
hinübereilen, damit wir
endlich wieder zusammen, Seite
an Seite sein können.
Es gibt so viel, das ich Dir
zeigen muß und es gibt so viel
für Dich zu sehen.
Habe Geduld und setze Deine
Lebensreise fort und dann
komm,
komm heim zu mir.

Der Weg war zu steinig, der
Berg zu hoch
die Kraft zu schwach der Atem
zu kurz
da nahmen dich dein Engel in
die Arme und sprachen
,Komm Heim`!

Wenn es soweit ist
Bin ich dereinst gebrechlich
und schwach
und quälende Pein hält ständig
mich wach -
was Du dann tun mußt - tu es
allein.
Die letzte Schlacht wird
verloren sein.
Daß du sehr traurig, verstehe
ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht
zögern soll.
An diesem Tag - mehr als
jemals geschehen -
muß Deine Freundschaft das
Schwerste bestehen.
Wir lebten zusammen in Jahren
voll Glück.
Furcht vor dem Muß? Es gibt
kein Zurück.
Du möchtest doch nicht, daß
ich leide dabei.
Drum gib, wenn die Zeit kommt,
bitte mich frei.
Begleite mich dahin, wohin ich
gehen muß.
Nur - bitte bleibe bei mir bis
zum Schluß.
Und halte mich fest und red
mir gut zu,
bis meine Augen kommen zur
Ruh.
Mit der Zeit - ich bin sicher
- wirst Du es wissen,
es war Deine Liebe, die Du mir
erwiesen.
Vertrauendes Wedeln ein
letztes Mal -
Du hast mich befreit von
Schmerzen und Qual.
Und gräme Dich nicht, wenn Du
es einst bist,
der Herr dieser schweren
Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig
vereint.
Es darf nicht sein, daß Dein
Herz um mich weint.
( Verfasser unbekannt )

In Gedenken an alle die uns
leider verlassen mußten!
Wir werden keinen
je vergessen!!

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